Zum Hauptinhalt springen

Gut geplant – einfacher Schwenk auf eine neue virtualisierte Infrastruktur

Der Wuppertaler OEM-Zulieferer der Leuchtenindustrie­, die Jordan GmbH, sucht einen qualifizierten IT-Dienstleister der ihre unternehme­rischen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Hochverfüg­barkeit und­ ­Datenschutz im deutschen Rechtsraum erfüllt. In einem reibungslosen Anbieterwechsel soll die gesamte Unter­nehmens-IT sowie alle Produktiv-Systeme aus der beste­henden outgesourcten virtuellen Server-Infrastruktur ­­­in die eines neuen Rechenzentrums migriert werden.

Das Traditionsunternehmen Jordan wurde 1924 im Herzen des Bergischen Landes, in Wuppertal, gegründet. Diese erste Fertigungs­stätte war der Ursprungsort, aus dem sich die gesamte­ ­Jordan-Gruppe entwickelte. Der langjährige OEM-Zulieferer ­versteht sich heute als innovativer Partner der Leuchtenindustrie­ und führende Hersteller wie Osram und Philips zählen zum festen Kunden­kreis. Das Unternehmen bietet ein breites Produkt­portfolio für vielfältigste lichttechnische Anwendungen und entwickelt ­neben Standard-Reflektoren maßgefertigte Reflektoren sowie Leuchtenkomponenten. Jordan Reflektoren finden ihren Einsatz in öffentlichen Gebäuden, Shopping-Malls und Büros – um nur einige Beispiele zu nennen.

An verschiedenen Niederlassungen beschäftigt die international ­aufgestellte Unternehmensgruppe etwa 500 Mitarbeiter. Neue ­Produkte werden zuverlässig, zeitnah und kosteneffektiv in moder­nen Fertigungsstandorten in Deutschland, England, Bosnien und China entwickelt und hergestellt. Aber mit den Abteilungen für Lichttechnik, Logistik und Qualitätswesen ist Wuppertal nach wie vor Herzstück und Kompetenz-Zentrum der Jordan-Gruppe. Hier werden zudem für ein international einheitliches Qualitätsniveau Mitarbeiter kontinuierlich aus- und weitergebildet.

Jordan Reflektoren GmbH & Co. KG

  • Standort: Deutschland, Wuppertal
  • Gründung: 1924
  • Branche: Leuchtenindustrie
  • Mitarbeiter: ca. 500
  • Website: www.jordan-reflektoren.de

Auf Grund dieser vielfältigen Anforderungen ist der Wuppertaler­ Firmenstandort besonders auf einen unterbrechungsfreien IT-Betrieb angewiesen. Daher setzt die Jordan schon lange auf hochverfügbare virtualisierte Infrastructure as a Service Dienstleistungen (kurz: IaaS), betreut von einem externen Dienstleister. Das firmen­eigene CRM mit ­Kundendatenbanken sowie auch die gesamte ­Lagerwirtschaft, ­Logistik und Fakturierung des Unternehmens, greift von hier­ ­täglich auf Daten der zentral gehosteten IaaS-Plattform zu. Selbst jeder zur Warenerfassung eingesetzte Handscanner sowie alle Wuppertaler Mitarbeiter, die mit ihren Office-Anwendungen auf Terminal-­Servern arbeiten, sind auf einen permanenten Server-Zugriff ­angewiesen. Sven Konrad, ­IT-Leiter der Jordan Reflektoren GmbH & Co. KG arbeitet immer am Puls der Zeit und hat schon vor ­Jahren das Potential von IaaS, also dem Infrastruktur-Out­sourcing, ­erkannt. So konnte er die unternehmerischen Investitionen in Hardware ­reduzieren und dabei gleichzeitig die Verfügbarkeit und ­Flexibilität der Unternehmens-IT­ erhöhen. Bisher nutzte er für ­Jordan virtualisierte Windows Server mit ­eigenen App­likationen und ­Office-Terminal-Server auf einer ­VMware basierten Plattform, alles bereitgestellt über einen ­externen IT-Dienstleister.

Doch was ist, wenn die gesamte ausgelagerte Unternehmens-IT von einem Dienstleister zu einem neuen Managed-Service-Partner­ wechseln soll? Was, wenn alle Daten und Produktiv-Systeme ­eines Unternehmens umziehen müssen? Unbestritten ist, dass ein ­solcher IT-Schwenk mit zu den größten Herausforderungen für jede Unternehmens-IT gehört. Denn wenn umfangreich verzahnte­ Unter­nehmensanwendungen und -daten auf eine neue Server-Infrastruktur­ umziehen, kann man sich im Vorfeld nicht sicher sein, dass nach der Umstellung auch alles weiterhin reibungslos funktio­niert oder wie hoch das Risiko eines IT-Ausfalls wirklich ist. ­Genau vor dieser Herausforderung stand die IT-Abteilung der Jordan ­Reflektoren GmbH & Co. KG nach der Mitteilung, dass der ­bisherige Dienstleister­ die von Jordan genutzte IaaS-Dienstleistung Mitte 2014 durch eine Neuorientierung des Unternehmens einstellte. Als die Jordan-Gruppe sich vor die Entscheidung gestellt sah einen neuen Infrastruktur-Anbieter zu suchen, erkannte Sven Konrad die Herausforderung eines solchen Wechsels im laufenden Betrieb.

Dass der Wechsel von VMware auf die Virtual-Core®-Virtualisierungs­plattform so problemlos möglich ist und zudem noch eine Performance-Steigerung dieser Größenordnung bringt, hatten wir ehrlich gesagt ­nicht erwartet.

Sven Konrad, IT-Leiter der Jordan Reflektoren GmbH & Co. KG

„Nichts sollte und durfte schief gehen“, so Konrad, „daher haben wir uns bewusst bei der Auswahl eines neuen Dienstleisters einen erfahrenen Managed-Service-Provider gesucht, der als Betreiber eines eigenen Rechenzentrums auch das Know-how für ein Projekt dieser Größenordnung mitbrachte.“ In KAMP fanden sie ihn – und das mit hoher Qualität zum richtigen Preis-Leistungs-Verhältnis. ­Direkt im ersten Gespräch stellte sich heraus, wie sinnvoll es ist, mit der anstehenden Datenmigration noch weitere strategische­ Veränder­ungen einzuleiten. Das Angebot von Björn Langer, ­­­Key Account Manager von KAMP, auch die bestehenden­ ­VMware ­Virtualisierungsplattformen durch die KAMP-eigene ­Virtualisierungslösung Virtual-Core® zu ersetzen, überzeugte. ­Zudem sollte ein umfangreiches Migrationskonzept alle Eventuali­täten minimieren,­ eine reibungslose Migration garantieren, und die einhergehenden Downtime-Zeiten auf das Nötigste reduzieren. 
 

Im Vorfeld wurden vom KAMP-Migrations-Team in einem Testlauf Kopien ausgesuchter Produktionssysteme auf die reibungslose Migration in die Virtual-Core®-Infrastruktur hin überprüft. Dank einer guten Kooperation mit dem bisherigen Anbieter konnte man bei dem Export der Systeme effizient zusammenarbeiten. ­Anhand ­dieser Test-Migration wurden schon vorab alle notwendigen­ Arbeits­schritte, wie Treiber Updates und die Übertragung von Microsoft-­Lizenzen nach KAMP, schrittweise einmal durchgeführt, auftretende Probleme durch Anpassungen gelöst und für den ­finalen Infrastruktur-Schwenk im Migrationskonzept dokumentiert. „Solch ein Testlauf ist enorm wichtig, denn nur so werden wirklich alle denkbaren Stolpersteine im Vorfeld transparent und planbar­ und die Dienste lassen sich direkt nach der Migration schnell ­fehlerfrei betreiben“, so Björn Langer. „Für die Überprüfung der in Virtual-Core® importierten Testsysteme erhielt die IT-Abteilung von Jordan vor dem eigentlichen Schwenk einen gesicherten Zugang zur Test-Migration.“ Das erlaubte Sven Konrad schon im Vorhinein zu überprüfen, wie die Anwender zukünftig auf der neuen Virtual-Core®-Infrastruktur arbeiten können.

Produkte und Services

  • IT-Infrastruktur-Outsourcing mit HandsOn-Services
  • im ISO 27001 zertifizierten KAMP-Rechenzentrum
  • Betrieb eines virtualisierten DataCenters in der ­Virtual-Core® Hosted Cloud auf ­hoch­wertiger Marken­hardware (Cisco UCS Blades)
  • SLA-garantierte 99,9% Verfügbarkeit

Für einen strategisch optimalen Umzug terminierte KAMP den ­Realschwenk außerhalb der Geschäftszeiten des Jordan Standortes in Wuppertal. An einem Wochenende im Mai war es dann ­soweit. Nach dem Herunterfahren aller Systeme beim alten Dienstleister und dem Export der bestehenden Jordan-Infrastruktur mit den ­gesamten Unternehmensdaten auf portablen Speichermedien ­gestaltete sich der Import in die Virtual-Core®-Plattform genauso,­ wie durch das Migrationskonzept erwartet. Sven Konrad und sein Team waren fasziniert: „So einen perfekt abgestimmten und ­reibungslosen Wechsel haben wir noch nicht erlebt!“ 

Am darauf folgenden Arbeitstag wurde der Live-Betrieb vom ­gesamten Unternehmen auf der Virtual-Core®-Plattform aufgenommen und gespannt wartete Sven Konrad auf die Resonanz aus den Abteilungen des Unternehmens. Auch hier sollte sich die gute Vorarbeit von KAMP bei der Datenmigration auszahlen. „Alles war ­bestens vorbereitet und wir konnten davon ausgehen, dass auch der Produktivbetrieb problemlos funktioniert. Umso erleichterter waren wir, als wirklich alle Mitarbeiter wie gewohnt ohne besondere Vorkommnisse arbeiten konnten!“, freute sich Konrad und ­ergänzt: „Aber mit einer deutlichen Verbesserung – denn jetzt lässt sich spürbar schneller arbeiten! So dauerte früher zum Beispiel eine SQL Datenbankabfrage über die gesamte Kundendatenbank 1 bis ­3 Minuten und braucht jetzt – auf der neuen Virtual-Core®-Plattform – keine 30 Sekunden mehr.“ Der Infrastrukturwechsel bringt ­Jordan insgesamt einen Performance-Schub, der ein ca. 5 bis 10 mal schnelleres Arbeiten ermöglicht. „Das der Wechsel von ­VMware auf die Virtual-Core®-Virtualisierungsplattform so ­problemlos möglich ist und zudem noch eine Performance-Steigerung dieser Größenordnung bringt, hatten wir ehrlich gesagt nicht erwartet“, resümiert Sven Konrad. Er ist davon überzeugt, mit KAMP als Dienstleister auch zukünftigen Herausforderungen immer gelassen entgegen ­blicken zu können. 

Fazit

Jordan ist mit der Migration auf die Virtual-Core®-Plattform auf der sicheren Seite. KAMP nutzt Virtual-Core® für eine Vielzahl von Dienstleistungen und betreibt einen großen Teil der eigenen­ ­Unternehmensinfrastruktur auf dieser Plattform. Das garantiert nicht nur eine stetige Weiterentwicklung, sondern durch die ­eigenen Programmierer kurze Wege bei der Implementierung von Kundenwünschen. Durch den starken Performance-Zuwachs hat die Jordan Reflektoren GmbH & Co. KG ein beeindruckendes Zeiteinsparpotential entdeckt. Mit der Migration auf die Virtual-Core®-Plattform ist man überzeugt, einen weiteren großen Schritt für die Verfügbarkeit und Flexibilität der Unternehmens-IT gemacht zu­ ­haben, wie Sven Konrad bestätigte.

Case Study als PDF herunterladen

Einfach und unkompliziert die gesamte Case Study als PDF herunterladen und komfortabel jederzeit offline lesen.